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Die Mühle Geschichte und Erzählungen

Die Mühle Geschichte und Erzählungen

Die Mühle

Die Wassermühle ist ein Gerät, das entwickelt wurde um mechanische Energie durch den Strom eines Baches zu verwenden, der durch die geeignete Kanalisierung zum Rad der Mühle durchgeführt wurde.

Geschichte

Unter den ersten Dokumenten über die Wassermühlen und deren Betrieb, sind die von Vitruvius in seinem Traktat De Architektur (25 v. Chr.).
Der Einsatz von Wassermühlen in Europa, wurde schon vor dem Verbrauch von Windmühlen eingeführt.
Ihre Entwicklung erfolgt parallel mit dem Ende der Sklaverei aus dem neunten Jahrhundert: die Nutzung der Wasserkraft anstelle der tierischen oder menschlichen erlaubt erhöhte Produktivität.
Die Wassermühle sowie die Windmühle, wurde im neunzehnten Jahrhundert durch das Aufkommen der Dampfmaschine und danach durch den Elektromotor ersetzt.

Nutzung

Die Wassermühlen wurden für verschiedene Zwecke vor dem Industriezeitalter verwendet.
Einige der häufigsten Anwendungen waren:

  • Mahlen von Getreide, die älteste Verwendung
  • Betrieb der Sägewerke
  • Um Rahmen in der Textilindustrie zu bearbeiten
  • Bearbeitung von Metall
  • Antrieb der Hydraulikpumpen
  • Produktion von Elektrizität, durch Verwendung eines Generators

Die Mühle von Bairo

Die Geschichte der Mühle von Bairo beginnt gleichzeitig mit dem Eröffnen des Bealera Briccaca oder besser bekannt als Kanal von Caluso; im Dezember 1559, nach nur drei Jahren Arbeit.
Arbeit die ermöglicht wurde dank Initiative von dem Marschall Charles de Cossè de Brisach, Kommandant der französischen Truppen, die in jenen Jahren die Canavese belegt haben.

Der Marschall erhielt im Jahre 1556 die Erlaubnis von Heinrich II von Frankreich, für den Bau eines Kanals um Wasser aus Spineto; Castellamonte zu bringen, bis zu seinem Land von Caluso.

Auf diese Weise dank der Bewässerung von Äckern, konnte er sich Wasser für seine Pferde gewährleisten und obendrein konnte er im Falle eines feindlichen Angriffs, die Landschaft überschwemmen.

Er gab den Auftrag dem Architekten Francesco Orologi, um das Projekt zu realisieren.

Im Anschluss an einer Vereinbarung zwischen der Gemeinschaft Bairo und dem Marschall am 20 Mai 1561:

die Gemeinschaft konnte nun schließlich ihre eigene Mühle bauen und die Umsätze blieben in bairese Verwaltung;

In seguito a tale accordo la Comunità di Bairo poteva finalmente costruire il proprio mulino e i ricavi rimanevano all’amministrazione bairese.

Die Mühle wurde jährlich an einer privaten Person vermietet, die nach Vertrag, den Einwohnern Bairo bestimmte Vorteile gab, insbesondere bei der Zahlung vom mahlen des Getreides.

 

Im Jahr 1776 war die Mühle an Guglielmo Perono auf 682 Lire und 10 Stücke vermietet.

Im Jahr 1780 wurde es von drei Rädern zum mahlen und einem vierten Rad zum Hanf schleifen zusammengesetzt.

Im Jahr 1820 die Gemeinde vermietete die Mühle an Giuseppe Scala von Agliè für 981 Lire und für sechs Jahre.

Im Jahr 1840 bestand er aus zwei Rädern zum Mahlen von Korn und Roggen, ein Rad für Weizen und eines für das Schleifen von Hanf.

Es folgten zahlreiche Mieter bis zum 1853, als die Mühle an Herrn Chiarovano vermietet wurde, der Schulden während seiner Amtszeit entstehen ließ und somit war er gezwungen die Mühle zu schließen.

Das Scheitern der Mühle brachte der Gemeinschaft Bairo einen Verlust von 1.900 Lire, die als Miete bezahlt wurden.
Es wurde eine öffentliche Versteigerung ausgegeben, um einen neuen Mieter der Mühle zu finden.
Es gewann die Mühle Herr Domenico Felizzati von Castellamonte, für 5 Jahre und den Kanon von 3400 Lire.

Durch das Gesetz vom 18. März 1760 der Marquis Carlo Francesco Valperga di Masino, gab den alten Bealera an den Regio Patrimonio, der als Besitzer, vor der Regio Delegato Cav. Curti, in Castellamonte, die Gemeinschaft Bairo zitiert.
Der Rechtsanwalt Pullino, forderte die Stadt Bairo, durch den Generalsekretär, dem Notar Pietro Giuseppe Succio, dem Bürgermeister Giovanni Penoncello und den Stadträten Giacomo Trabucco und Gio Battista Pistono, das Eigentum der Mühle auf dem Kanal zu vertreten.
Der Anwalt Pullino erinnerte an die Verpflichtungen, die im Jahre 1561 und 1760 durchgeführt worden sind, und diese lehnten sehr lässig ab.
Nach diesem Kampf die Vertreter der Stadt Bairo, übernahmen die Verantwortung für die Haltung des Kanals, um die Mühle zu behalten.
Seit Dezember 1780 der Gemeinde Bairo wurde di Haltung aufgehoben durch die Zahlung einer jährlichen Gebühr in Höhe von 250 Lire.

Im Jahr 1859 wurde die Mühle an Enrico d’Emarese vermietet, die Miete wurde auf 2.000 Lire von der Gemeinschaft reduziert, weil in diesen Jahren andere Mühlen im Bezirk entstanden und somit sank die Aktivität und auch die Einnahmen des Müllers von Bairo.

In den Jahren 1876-77 die Stadt konfrontiert mehrere Klagen gegen die Müller, darunter eine gegen Giorgio Magario, damit er seine Aktivität verließ und die Schäden an den Maschinen der Mühle und des Gebäudes die verursacht worden sind, abbezahlte.

Im Jahr 1888 übernahm Massimo Silva die Mühle als Mieter, für eine jährliche Summe von 1.350 Lire. Vom 1891 bis 1896 war Giorgio Galetto der Mieter gegen eine Gebühr von 1.240 Lire.
Im Jahr 1905 die Gemeinschaft Bairo, beauftragte den Turiner Mechaniker Cesare Bavero für die Modernisierungsarbeiten. Eine Innovation war die Installation des aktuellen Rades und im Jahr 1908 wurde es für 9 Jahre, an Pietro Mazzola von Leini vermietet, für einen Betrag von 787 Lire im Jahr.
Im Jahr 1928, die Mühle und das Rad zum schleifen des Hanfes, funktionierten noch und wurden an Succio Caterina vermietet.
Am 11. Februar 1937 wurde er zum Rennen der “beschränkten Ausschreibung”, und es wurde Inhaber Giachino Pietro, Ehemann von Caterina Succio.
Am 6. April 1937 verkaufte die Gemeinschaft Bairo die Mühle an Herrn Pietro Giachino für einen Betrag von 32.000 Lire.

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Von 1937 bis 1947 Peter Giachino und sein Sohn Domenico arbeiteten in der Mühle Bairo aber mit dem Aufkommen des zweiten Weltkriegs sank die Arbeit deutlich.

mulino-bairo-storia-15Die Giachino installieren dann ein Sägewerk zum Schneiden von Holzstämme und der Produktion von Achsen. Alles, wurde durch die Hydraulikkraft vom Rad, das noch heute vorhanden ist, mit Strom versorgt.

Die Giachino waren notorisch eine Familie von Müller, Marcello, Pietros Bruder hatte eine Mühle neben dem Schloss von Agliè gemietet, der andere Bruder Camillo hatte die Mühle in Grugliasco vermietet.
Im Jahr 1957 übernahm die Miete Domenico Giachino und arbeitete dort mit seiner Frau Margherita “Rita”. Nach Peters Tod im Jahr 1966, die Mühle Bairo ging im Besitz von Domenicos Bruder, Bruno, der dort arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 2006. Die Mühle wurde dann von Caterina Giachino in Pregno, Tochter von Domenico, übernommen diese vererbte sie an ihre Söhne, die Herren Walter und Flavio Pregno, die heutigen Besitzer.
Von 2008 bis 2013 gab es eine massive Umstrukturierung mit der Schaffung eines neuen Flügels für die Unterkunft der Touristen, während die antiken Lokale der Mühle beibehalten worden sind.

 

 

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Steinmetrik

mulino-bairo-storia-17Ein paar hundert Meter von der Mühle, noch im Gebiet Bairo, zwischen den Felsen, die den Kanal beschränken finden wir den Maßstein, der zur Messung der Menge an Wasser des Kanal Brissac sorgt.
Interessant zu wissen ist, dass mit der Eröffnung des Kanals ein neues Maß geschaffen wurde, für 48 Liprandi Fuß (0.514 Meter), die in 12 Unzen eingeteilt ist.
Diese Maßnahme der Wasserströmung wurde im ganzen Piemont angenommen.
Nach 1780 durch Ing. Contini, Direktor des Regi Kanal wurde es Oncia Contini oder Oncia di Caluso benannt.

 

 

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